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Dr. med. dent. Jochen Mellinghoff


Liebe Kolleginnen und Kollegen!

Der ständig nagende Zahn der Zeit – das Altern

Möglichts lange jung, gesund und aktiv zu sein – dieser Traum von der ewigen Jugend hat nicht nur in der Werbung, sondern auch in unseren Köpfen seinen festen Platz gefunden.
Die Altersstatistiken der Industrienationen weisen aus, dass unsere Lebenserwartung zunimmt.

Stehen heute aber deshalb die Chancen so gut wie nie zuvor, die zusätzlichen Lebensjahre, bei guter Gesundheit zu verleben? Wir wollen sicher alle in guter Lebensqualität und Gesundheit alt werden. Deshalb suchen viele von uns den Weg zu Anti-Aging-Experten. Auch Präventionsprogramme erfreuen sich steigender Beliebtheit.

Frauen scheinen den Alterungsprozess aufmerksam zu beobachten und beschreiten diesen Weg oft mit Beginn der Wechseljahre oder bereits früher. Männer erscheinen dort erst im Durchschnitt mit 60 Jahren. Für Männer wird es erst akut, wenn sie sich abgeschlagen und müde fühlen oder unter Potenzstörungen leiden.
Eine mangelnde Perspektive oder Leere, wie sie oft nach dem Berufsleben beobachtet wird, kann jeden treffen. Dabei können auch eine Hormondysbalance oder ein Mikronährstoffdefizit Symptome des Alterns oder der Schwäche verursachen und verstärken.

Altern beginnt, wenn sich das Gleichgewicht von Verschleiß und Regeneration verschiebt und sich die Reparaturmechanismen verlangsamen.
Dabei entscheiden unsere Einstellung zum Altern und die damit verbundene Akzeptanz unser Gefühl und unsere Wahrnehmung für diesen Prozess.
Heutzutage gibt es viele Ansätze dazu, wie man dem Alter und der Angst vor Krankheit begegnen kann.

Dazu schreiben unsere Autoren in der ersten Ausgabe für das Jahr 2012.


Ihr

Jochen Mellinghoff

Chefredakteur